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Die Bilder auf dieser Seite sollen einige Beispiele unserer Ernährung bzw. der Nahrung von Kaninchen zeigen. Ausdrücklich sei darauf hingewiesen, dass sie nicht zur Nachahmung empfohlen sind, sondern lediglich zeigen sollen, wie wir unsere Tiere ernähren. Unsere Fütterung orientiert sich am Vorbild - der Natur. Deshalb bekommen unsere Tiere auch Pflanzen angeboten, die sie in freier Wildbahn finden und auch fressen würden. Sie erhalten diese in großer Auswahl und Menge. Nur deshalb ist es möglich, auch Pflanzen anzubieten, die eigentlich als "Giftpflanzen" bezeichnet werden - unsere Tiere sind nicht gezwungen, diese auf Grund eines geringen Nahrungsangebotes zu fressen, sondern können selbst über die Aufnahme entscheiden. Wer alle Seiten dieser Homepage aufmerksam gelesen hat, wird verstehen, warum das, was wir den Kaninchen ermöglichen, nachweislich ihrer Gesundheit dient. Wer bestimmte, hier gezeigte und erklärte Dinge nicht versteht, sollte entweder die Seiten nochmals lesen oder sich zusätzlich anderweitig informieren.

Grundsätzliche Nahrung unserer Tiere

Den Tag verbringen unsere Tiere auf einer Wiese, deren Zusammensetzung hauptsächlich aus verschiedenen Gräsern (Weidelgras, Straussgras, Honiggras) sowie Kräutern wie Löwenzahn, Klee, Spitz-, Breitwegerich, Scharfen Hahnenfuß und Wildblumen besteht.

Das Wiesen-Schaumkraut gehört ebenso zur natürlichen Vegetation...

...wie der Scharfe Hahnenfuss.

Beide Pflanzen werden als "giftig" bezeichnet. Der tägliche Aufenthalt auf der Wiese mit seiner Masse an Pflanzen und der Artenvielfalt ermöglicht den Tiere die Selektion - also das Auswählen wohl-schmeckender und benötigter Pflanzen.

Zusätzlich zu diesem Angebot werden täglich weitere Kräuter, die nicht auf unserer Wiese wachsen, von umliegenden Wiesen gesammelt und gefüttert. Dazu gehören z. B. Wicke, Winde, Labkraut, Bärenklau, Hornklee, Frauenmantel, Platterbse und noch viele mehr.

Gelegentlich gehören auch Zweige verschiedener Bäume zum Angebot.

In unregelmäßigen Abständen erhalten sie auch geringe Mengen von Pflanzen, vor denen ausdrücklich gewarnt wird. Dazu gehören zum Beispiel das Schöllkraut oder auch der Rainfarn. Was "gering" bedeutet, soll das rechte Bild demonstrieren: 2 - 3 Pflanzen auf die gesamte, gesammelte Menge (dazu kommt aber noch das Angebot der Wiese!) Warum? Rainfarn gilt als natürliches Wurmmittel und Schöllkraut dient der Prophylaxe und Behandlung von Kokzidiose - auf natürliche Weise.

"Früchte" der Saison: Je nach Verfügbarkeit werden den Tieren auch Samen angeboten - zum Beispiel Mais (der ganze Kolben dient gleichzeitig der Beschäftigung und lässt die Wahl zwischen allen Bestandteilen der Pflanze) ...

... oder Weizen.

Auch Sonnenblumen werden, solange sie wachsen, in ihrer natürlichen Beschaffenheit angeboten. Sonnenblumenkerne sind reich an essentiellen Aminosäuren. Im Winter können sie auch unter das Futter gemischt werden.

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