"Was" kann ich meinem Tier geben?
"Wie viel" darf mein Tier davon fressen?
"Woher" kann ich das bekommen, was Sie mir empfehlen?

Das sind immer wieder Fragen, die an uns herangetragen werden. Vor allem Halter, die ihre Tiere nach den Empfehlungen für eine angeblich "artgerechte" Fütterung diverser Internetforen ernähren, sind irgendwann ratlos, weil diese Empfehlungen eigentlich genau das Gegenteil dessen bewirken, was sie gern hätten - gesunde Tiere. Aus diesem Grund haben wir uns nun entschlossen, Antworten auf solche Fragen öffentlich in Form verschiedener Ergänzungsfutter zu liefern. Was Sie hier aber vergeblich suchen werden, sind Pellets, Blöcke, Cobs, künstliche Beimischungen oder nicht arttypische Zusätze wie z. B. Soja.

Ausdrücklich sei betont, dass die von uns angebotenen Ergänzungsfutter keine Arzneimittel im Sinne des Arzneimittelgesetzes (AMG) darstellen. Vielmehr handelt sich um verschiedene Zusammenstellungen von Pflanzen, die in frischer Form zum natürlichen Nahrungsspektrum von Kaninchen gehören und als "Ergänzungsfuttermittel" im Sinn der Futtermittelverordnung (FuttMV) angeboten werden.

Halter, denen wir bisher helfen konnten und auch jene, die noch auf der Suche nach Hilfe sind, möchten wir hiermit die Möglichkeit bieten, passend zur Verfassung und dem Bedürfnis ihrer Tiere Futterkomponenten zu erwerben, die sich durch durchdachte und bewährte Zusammensetzungen und Dosierungen auszeichnen. Neben dem Kaninatur wird es dehalb in naher Zukunft weitere Ergänzungsfutter geben.

Unser Anspruch besteht darin, Tieren eine sinnvolle Nahrungsergänzung zu bieten.

Entscheidende Faktoren, die über Sinn und Unsinn einer Nahrungsergänzung entscheiden, sind
- die enthaltenen Pflanzenarten
- deren Beschaffenheit (Struktur)
- ihre Verarbeitung
- die Dosierung der verschiedenen Bestandteile sowie
- das Mischungsverhältnis der Komponenten.

Pflanzenarten
Grundsätzlich sollte ein Futter für Kaninchen nur Komponenten enthalten, die sie auch in ihrer natürlichen Umgebung vorwinden würde. Über Jahrmillionen hat sich der Organismus dieser Tiere auf Gräser, Kräuter, Wurzeln, Rinde, Pilze, Moose und diverse Pflanzenfrüchte, zu denen auch Samen zählen, spezialisiert.

Entgegen vieler Darstellungen zählt z. B. Getreide zur arttypischen Nahrung des Kaninchens - und das nicht ohne Grund: die Samen dieser Süßgräser enthalten wichtige Aminosäuren, Minerale, Fettsäuren und Vitamine. Hafer ist heute wahrscheinlich nur noch wenigen als Heilpflanze bekannt - in gewissen Kreisen gilt eine Verteufelung des Getreides aber als modern und somit steht auch diese Pflanze vielen Kaninchen nicht mehr zur Verfügung. „Garantiert getreidefrei" als Werbung für Futtermittel: Mode, Unsinn und leider mittlerweile fest etabliert. Hier lässt sich ein Vorwurf an Tierschutzorganisationen nicht vermeiden, denn von diesen wurde mit viel Vehemenz etwas verteufelt, was eigentlich eher Nutzen bringt - wenn man einfache Regeln beachtet. Die wichtigste ist Jahrhunderte alt und lautet: "All Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist." Paracelsus lieferte bereits im Mittelalter diese Weisheit, die heute vielen verloren geht.

Einige Ergänzungsfutter von „Kaninatur" enthalten Hafer - wer einer falschen Ideologie folgen möchte, sollte auf diese verzichten, wer seinen Tieren aber eine artgerechte Ergänzung eines sonst eher nähr- und wirkstoffarmen Futters ermöglichen möchte, sollte Hafer als Bereicherung in Betracht ziehen.

Beschaffenheit (Struktur)
Ein wesentlicher Nachteil vieler Futtermittel ist die Zerstörung des natürlichen Gefüges der Pflanzen - auch "Struktur" genannt. Oft schafft die mechanische Bearbeitung sehr kleine Futterteilchen, die hoch verdaulich sind und deren Verweilzeit im Verdauungstrakt, vornehmlich dem Blinddarm, auf Grund ihrer höheren Verdaulichkeit zu lang ist.

Verarbeitung
Mittlerweile ist es üblich, feinteilige Futterbestandteile durch verschiedene Methoden zu binden und in einer festen Form anzubieten: als "Pellets", "Kekse", "Plätzchen", "Futterblöcke" oder was auch immer. Damit wird ein Problem kaschiert, was nun einmal durch die Trocknung von Pflanzen entsteht - das Zerbröseln des Trockenguts in kleine Bestandteile. Normalerweise meidet ein Kaninchen diese feinen Teilchen - werden sie aber in feste Formen gepresst, hat es diese Möglichkeit nicht mehr. Es frisst die gebundenen, kleinen Teilchen, die sich im Magen und Darmtrakt wieder aus dem Verbund lösen und nun dieselben Probleme bereiten wie z. B. gemahlene Pellets. Indem man die Methoden der Industrie kopiert, kopiert man natürlich auch deren Nachteile und Probleme. Sind in einem unbearbeiteten Futter feine Teilchen vorhanden, rieseln sie zu Boden und werden vom Kaninchen ignoriert, solange es genügend anderes zu fressen hat.

Für das Binden der feinen Teilchen werden zum Teil verschiedene Hilfsmittel genutzt: dazu gehören z. B. auch Sojamehl oder sehr zuckerhaltige Massen. Soja gerät zunehmend in die Kritik, nachdem es jahrelang geradezu frenetisch als das Wunder-Nahrungsmittel schlechthin gefeiert wurde. Mittlerweile werden aber einige Bedenken laut. Das "Bundesinstitut für Risikobewertung" beschrieb z. B. in einer "Aktualisierten Stellungnahme" bereits 2007 eine Reihe ziemlich unangenehmer, möglicher Nebenwirkungen sojahaltiger Produkte für den Menschen. Die meisten „positiven" Wirkungen von Soja gelten heute als fragwürdig bzw. sind klinisch nicht bewiesen, tatsächlich wird Soja heute sogar eine krebsfördernde Wirkung zugeschrieben, von seiner hormonell beeinflussenden Wirkung durch das Phytoöstrogen "Isoflavonin" (pflanzlicher Wirkstoff mit hormonähnlicher Wirkung) ganz abgesehen. Normalerweise findet ein Kaninchen kein Soja in seinem Lebensraum vor und frisst es auch nicht bei ausreichender Auswahl an anderen, arttypischen Nahrungspflanzen.

Die Verarbeitung von bröseligen Bestandteilen erfolgt häufig durch "Backen", ein Vorgang, der jeden Rest von leicht flüchtigen Vitaminen und Fettsäuren, die noch in den getrockneten Pflanzen(-resten) vorhanden waren, verschwinden lassen. Zurück bleibt ein harter, rohfaserreicher Rest, der eigentlich keine nennenswerten Nähr- und vor allem Wirkstoffe mehr enthält und den kein Kaninchen bei einem natürlichen Nahrungsangebot freiwillig fressen würde.

Dosierung
Werden bestimmte Pflanzen oder ihre Bestandteile wahllos zusammengemischt und mit einem fantasiereichen Namen versehen, mag das vielleicht gut aussehen und klingen, kann aber tatsächlich mehr Schaden als Nutzen anrichten. Kein Verkäufer wird sein "Rezept" veröffentlichen, aber prüfen Sie vor allem den fachlichen Hintergrund eines Futtershops genau, vor allem wenn selbst gefertigte Mischungen verkauft werden. Die Inhaltsstoffe mancher, auch vermeintlich unbedenklicher Pflanzen, sind in höheren Dosen zum Teil nicht ohne erhebliche Nebenwirkungen, vor allem bei einer längeren Verfütterung.

In der Regel folgen Kaninchen bei der Nahrungsaufnahme Ihrem Instinkt und fressen je nach Bedarf verschiedene Pflanzen ganz gezielt - dafür müssen sie aber auch zur Verfügung stehen. Werden Pflanzen wahllos in Blöcke gepresst, wird das Kaninchen gezwungen, alle enthaltenen Stoffe aufzunehmen, auch wenn sie in der momentanen Situation vielleicht gerade gänzlich ungeeignet sind und eher schaden könnten.

Mischungsverhältnis
Üblicherweise werden Kaninchen heute mit Heu, Gemüse und/oder Trockenfuttern ernährt. Die Zusammensetzung und somit auch Inhaltsstoffe des Heus sind in aller Regel unbekannt. So etwas als Hauptfutter zu empfehlen ist also eigentlich riskant, aber die meisten Halter folgen solchen Vorgaben. Gemüse hat im Vergleich zur eigentlichen Nahrung der Kaninchen wie Gräser und Kräuter etwa nur halb soviel Vitamine, das Defizit an Aminosäuren als Bausteine von Proteinen (Eiweiß) ist noch deutlicher und die Auswahl an Gemüsesorten beschränkt sich oft auf 3 - 4 Sorten. Trockenfutter gibt es in den verschiedensten Varianten - die meisten enthalten gemahlene Pflanzenbestandteile und künstliche Vitaminzusätze, um den Verlust bei der Herstellung auszugleichen.

Kaninatur ist ebenfalls ein Trockenfutter. Der Zerkleinerungsgrad bestimmter Komponenten hält sich jedoch in Grenzen, es wurden bewusst unbearbeitete Rohstoffe gewählt. Leider sind manche nur in zerkleinerter Form erhältlich. Die Zusammensetzung und die Dosierung der einzelnen Inhaltsstoffe wurden so erstellt, dass Defizite, die z. B. bei einer Heu- und Gemüsefütterung entstehen, ausgeglichen werden können. Da die Bestandteile in freier Form vorliegen, können sie auch frei gewählt werden.

Ein Trockenfutter kann immer nur als Nahrungsergänzung gesehen werden, denn normalerweise bevorzugen Kaninchen frische, wasserreiche und relativ rohfaserarme Nahrung wie die Blätter von Gräsern und Kräutern. Diese sollten also den Hauptbestandteil der Nahrung darstellen. Heu als Beschäftigung muss zusätzlich zwar immer zur Verfügung stehen, aber die Tiere sollten nie gezwungen sein, es fressen zu müssen. Die verschiedenen Angebote von Kaninatur stellen gezielt bestimmte Nährstoffe bereit, die dem Kaninchen in seiner natürlichen Umgebung, aber selten in der menschlichen Haltung zur Verfügung stehen. Jahrelange Erfahrungen mit Kaninchen und die zusätzliche, fachliche Weiterbildung als Ergänzung bilden die Grundlage für die Zusammensetzung unserer Ergänzungsfutter.

Grundsätzlich fehlt jedem Trockenfutter etwas Entscheidendes, Lebensnotwendiges: das Wasser. Selbst bei ausschließlicher Fütterung mit frischem Grün wird von Kaninchen noch zusätzlich Wasser aufgenommen - umso wichtiger ist also die Bereitstellung von frischem Wasser bei einer Fütterung mit getrockneten Komponenten. Die Aufnahme wird dabei von der Temperatur und der Schmackhaftigkeit bestimmt - deshalb sollte es mindestens zweimal am Tag ausgewechselt werden.

Die angebotenen Futterergänzungen stellen keine Arznei- bzw. Heilmittel dar und sollen, können und dürfen nicht den Tierarztbesuch ersetzen. Bei Erkrankungen mit sichtbaren Symptomen wie Durchfällen sollten Sie erst den Tierarzt aufsuchen und dann in Absprache mit ihm die entsprechenden Maßnahmen ergreifen. Wir empfehlen, die Fütterung von kranken Tieren auf jeden Fall mit einem Tierarzt abzusprechen. Ergänzend können Sie die Informationen dieser Seite oder von www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/download.htm ausdrucken und Ihrem Tierarzt vorlegen. Wenn möglich, sollten Sie auf industrielle "Heil"-Futtermittel in pelletierter Form oder mit künstlichen Substanzen angereichert verzichten. Es gibt viele natürliche Alternativen, die sogar besser als ihre künstlichen Imitate sind.

Kaninatur ist eine Futterergänzung für Kaninchen, welche zusätzlich zur Hauptnahrung ständig zur freien Verfügung (ad libitum) angeboten werden kann. Kaninatur enthält eine Vielzahl verschiedener Komponenten in Mengen, die auch bei selektiver Aufnahme keine unerwünschten Nebenwirkungen zeigen. Natürliche, essentielle Fett- und Aminosäuren, Vitamine, Spurenelemente und wichtige Mineralien bilden zusätzliche Möglichkeiten für die Tiere, einen eventuellen Mangel auch an sekundären Pflanzenstoffen im Hauptfutter auszugleichen. Somit ist Kaninatur eine Ergänzung, bei der nicht unbedingt Nährstoffe, sondern Wirkstoffe im Vordergrund stehen, die Heimkaninchen oft nur unzureichend erhalten.

Die Grundlage von Kaninatur bilden schonend getrocknete Pflanzen ohne künstliche Zusätze, aber mit einem natürlichen Gehalt an Vitamin D2, ß-Carotin und Vitamin E. Kaninatur ist eine Futterergänzung, dessen Komponenten getrocknet wurden. Somit fehlt ein wichtiger Bestandteil, der normalerweise über 80% der arttypischen Nahrung von Kaninchen ausmacht - das Wasser. Dieses sollte also unbedingt immer zur freien Verfügung bereit stehen.

Kaninchen selektieren Nahrung normalerweise entsprechend ihres Bedarfs an bestimmten Nähr- und Wirkstoffen. Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, wenn sie bestimmte Bestandteile des Futters gezielt aufnehmen und andere liegen lassen. Diese werden eben zum gegenwärtigen Zeitpunkt einfach nicht benötigt. Das kann aber einige Tage später schon wieder anders sein, weshalb es nötig ist, dass das Futter in regelmäßigen Abständen vollständig erneuert wird. Nur so wird auch der Sinn der Mischung des Kaninatur erfüllt.

- Zusammensetzung

Schonend getrocknete Gräser & Kräuter:
Die Basis des Futters besteht aus einem schonend getrockneten Gräsern % Kräutern ohne Zusätze, dass auf Grund der speziellen Trocknung unter anderem einen hohen, natürlichen Gehalt an ß-Carotin sowie Vitamin E und D aufweist.

Löwenzahnkraut:
Löwenzahn ist vor allem für seine harntreibende Wirkung als Diuretikum bekannt und wird in der Medizin bei entzündlichen Erkrankungen und Steinbildungen eingesetzt. Er enthält vor allem Bitterstoffe, Kalium und Inulin. Löwenzahn wirkt anregend auf die Galle-, Magensaft- und Bauchspeicheldrüsensekretion sowie allgemein stärkend und stoffwechselanregend.

Brennnesselblätter:
Brennnessel wird seit langer Zeit sowohl in der menschlichen als auch der Tierernährung geschätzt. Sie wird bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und zur Vorbeugung von Nieren- und Blasensteinen eingesetzt. Wichtige Inhaltsstoffe sind u. a. Flavonoide, Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium und Silizium, Kiesel-, Ameisen- und Essigsäure sowie ß-Carotin, Vitamin C und E, Eisen und wertvolle Proteine. Sie wirkt milchfördernd, harntreibend und entzündungshemmend.

Brombeer-/Himbeerblätter:
Brombeerblätter werden als Adstringens genutzt, das heißt, sie mildern Blutungen aus kleinen Blutgefäßen oder Absonderungen aus Schleimhäuten bei Durchfällen. Weiterhin finden sie Anwendung bei Magen- und Darmbeschwerden, Verschleimungen der Atemwege und -organe, bei Fieber und zur allgemeinen Kräftigung des Körpers. .Himbeerblätter, die Gerbstoffe und Flavonglykoside enthalten, werden zur Blutreinigung und als Adstringens genutzt. Heidelbeerblätter enthalten Gerbstoffe und wirken ebenfalls adstringierend.

Haselnussblätter:
Haselnussblätter werden traditionell zur Unterstützung der Nierenfunktion und allgemeinen Stärkung benutzt. Von Kaninchen werden sie im besonderen Maße bevorzugt.

Hafer, ganzes Korn:
Von allen Getreidearten zeichnet sich Hafer vor allem durch seine gute Eiweiß- und Fettverdaulichkeit aus, weshalb er auch für Allergiker und Menschen, die an Sprue bzw. Zöliakie leiden, problemlos vertragen wird. Er findet Anwendung bei Magen-Darm-Leiden, Gallen- und Nierenerkrankungen sowie Rheuma- und Kreislaufbeschwerden. Außerdem wird er z. B. auch als Kindernährmittel und nach Magen- und Darmoperationen eingesetzt. Hafer ist reich an Kieselsäuren und Mineralstoffen und allen, essentiellen Aminosäuren.

Ringelblumenblüten:
Die Pflanze findet unter anderem Anwendung bei Magen- und Darmgeschwüren, außerdem wirken sie entzündungshemmend.

Schafgarbe:
Schafgarbe ist unter vielen Namen bekannt: Bauchwehkraut, Blutstillkraut und Grundheil sind nur einige. Sie verweisen auf Eigenschaften das Krautes, welches vielseitig wirkt und angewandt wird. Die enthaltenen ätherischen Öle und Bitterstoffe wirken vor allem entzündungshemmend und krampflösend, außerdem desinfizierend, weshalb sie auch innere Blutungen zu stillen vermag.

Spitzwegerich:
Die Inhaltsstoffe des Spitzwegerichs sind vor allem Schleimstoffe, Glykoside, Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe, Kieselsäure, Kalium, Zink. Er wirkt schleimlösend bei Erkrankungen der Atemwege, die Bitterstoffe regen die Verdauung an steigern den Appetit. Spitzwegerich wirkt zudem reizmildernd, adstringierend (zusammenziehend, heilungsfördernd) und antibakteriell. Es existiert eine Positiv-Monografie der Kommission E.

Weidenrinde:
Inhaltsstoffe der Weidenrinde sind vor allem Gerbstoffe, Phenolglykoside, Salicin und acylierte Salicinderivate. Sie ist die pflanzliche Alternative zu Acetylsalicylsäure, auch bekannt unter dem Namen Aspirin
®. Die Salicylsäure der Weidenrinde wirkt fiebersenkend, schmerzlindernd und antirheumatisch.

Amaranthsamen:
Das Eiweiß im Amaranth verfügt über eine hohe, biologische Wertigkeit, die Aminosäure Lysin ist mit ca. 6% enthalten. Er ist reich an Vitamin C, Mineralstoffen und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Beifuß:
Beifuß wird auch als Gemüse in der menschlichen Ernährung genutzt. Wichtige Hauptkomponenten sind ätherische Öle und Bitterstoffe. Er wirkt appetitanregend, entzündungshemmend, steigert die Abwehrkräfte gegen Pilzinfektionen und wird als natürliches Wurmmittel genutzt.

Topinambur (Knolle & Kraut):
Topinambur enthält eine Reihe von wichtigen Mineralstoffen, Vitaminen und Aminosäuren. Besonders beliebt ist er wegen des Inulin - ein. löslicher Ballaststoff und Präbiotikum, das die Vermehrung des Bifidobacteriums im Darm fördert, welches Kohlenhydrate unter Bildung von Essig- u. Milchsäure spaltet. Außerdem ist Inulin ein geeignetes Kohlenhydrat zur besonderen Ernährung bei Glukoseintoleranz sowie Diabetes mellitus.

Oregano:
Oregano ist reich an Öl- und Bitterstoffen sowie Vitamin C und wird in der Volksmedizin gegen Magen- und Darmbeschwerden eingesetzt. Auf Grund der Phenole im Öl des Oregano wirkt er antibakteriell. Nachgewiesen sind positive Wirkungen bei Verdauungsbeschwerden sowie Erkrankungen der oberen Atemwege.

Mariendistelsamen:
Die wichtigsten, therapeutisch wirksamen Inhaltsstoffe der Öle der Mariendistel sind Silybin als leberstärkend und entgiftend sowie Silimarin als Stimulanz zur Regeneration der Leber. In der Tierernährung werden die Samen wegen ihrer lebertherapeutischen Wirkung eingesetzt.

Sonnenblumenkerne:
Der Samen der Sonnenblume enthält alle essentiellen Aminosäuren sowie einen hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E.

Nachtkerzensamen:
Als "Schinken des armen Mannes" wurde früher die Wurzel der Nachtkerze genutzt. Das Öl aus den Samen enthält die biologisch wertvolle Gamma-Linolensäure sowie weitere, mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Es fördert das Zellwachstum und die Zellregeneration. Eingesetzt wird es auch innerlich zur Behandlung von Hauterkrankungen.

Purpursonnenhut:
Purpursonnenhut enthält Echinacin, Echicanosid, ätherische Öle, Bitterstoffe und Harze und soll die Gefahr einer Infektion verringern. Weiterhin wird ihm eine antibakterielle Wirkung und die Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte nachgesagt.

Normalerweise bedient sich das Kaninchen in seiner natürlichen Umgebung den meisten dieser Pflanzen selbst - in menschlicher „Obhut" bleibt ihm der Zugang zu diesen aber verwehrt. Die Mischung des Trockenfutters ermöglicht Ihrem Tier, einen Teil der Natur zu nutzen, wenn auch nur in getrockneter Form. Trotzdem wird es für viele Tiere eine Bereicherung sein.

In Zusammenarbeit mit Dani's Futterlädchen und dort erhältlich
www.kaninchentraeume.de